Surgite! Coaching Akademie SCA: PISA 2026: Was Familien schon jetzt tun können, bevor Gehirnforschung zum Schulfach wird.

Vor zwei Wochen habe ich hier beschrieben, warum Gehirnforschung ab Klasse 5 zum Pflichtfach werden sollte. Die PISA-Ergebnisse 2026 waren eindeutig: die schwächsten Werte seit 25 Jahren, und rund ein Fünftel der Jugendlichen ohne ausreichende Basiskompetenzen in irgendeinem Testbereich. Die Reaktionen auf den Artikel waren groß, die Zustimmung zur Idee ebenfalls. Nur eine Frage blieb offen, und sie ist die wichtigste: Lehrpläne ändern sich nicht über Nacht. Was macht ein Kind, das jetzt, in diesem Schuljahr, vor der nächsten Klausur sitzt?

Die drei Kompetenzen, die fehlen, lassen sich lernen

Im letzten Artikel ging es um drei Dinge, die Schule bisher nicht vermittelt: wie das Gehirn beim Lernen eigentlich arbeitet, warum Prüfungsangst eine neurobiologische Reaktion ist und keine Charakterschwäche, und wie man mit dem eigenen Nervensystem arbeitet statt gegen es. Genau diese drei Punkte sind kein Fach, das erst erfunden werden muss. Sie lassen sich heute schon vermitteln, außerhalb des Klassenzimmers.

Das ist der Gedanke hinter „Lernen lernen fürs Hirn“, dem Coaching-Programm, das ich zum Schulstart wieder aufgelegt habe. Vier persönliche Coaching-Einheiten à 30 Minuten, live per Zoom, individuell terminiert. Kein Video-Kurs zum Abhaken, sondern ein direktes Gegenüber.

Was in den vier Einheiten passiert.

Am Anfang steht ein neurowissenschaftlicher Lerntypen-Test: Wie lernt dieses eine Kind tatsächlich, nicht wie lernen Kinder im Allgemeinen. Darauf aufbauend geht es um genau die biochemischen Prozesse, die im ersten Artikel nur benannt werden konnten, Dopamin, Cortisol, Adrenalin, und warum verteiltes Lernen mehr bringt als Pauken in letzter Minute. Ein klarer Schwerpunkt liegt auf dem Abbau von Prüfungsangst: zu verstehen, was im Körper passiert, wenn der Kopf in der Klausur plötzlich leer ist, und wie sich dieser Zustand gezielt auflösen lässt.

Wichtig ist mir dabei etwas, das im ersten Artikel schon anklang: Kein Kind ist „einfach kein Lerntyp“. Das Gehirn verändert sich durch Übung das ganze Leben lang. Die Frage ist nur, ob jemand zeigt, wie.

Für alle, die noch nicht bereit für 1:1-Coaching sind

Wer erst einmal spielerisch einsteigen möchte, findet im Surgite! Comic Malbuch mit Captain Cortex und Frau Amygdala einen leichten Zugang zur Gehirnforschung, ab 11 Jahren, weiterhin über Amazon erhältlich. Für alle, die jetzt vor der nächsten Prüfungsphase stehen, ist das Coaching-Programm der direktere Weg.

Der Kennenlernpreis gilt noch bis Ende September

„Lernen lernen fürs Hirn“ ist als deutschlandweite, zeitlich begrenzte Aktion zum Schulstart 2026 gestartet, zum Kennenlernpreis von 238 Euro statt regulär 298 Euro, befristet bis 30. September 2026. Mehr zum Ablauf und zur Anmeldung gibt es auf surgite-coaching.de.

Wer vorab ein unverbindliches Gespräch möchte, kann sich direkt einen Termin sichern: calendly.com/surgite-coaching-info/30min

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Herzliche Grüße
Rochus-Marian Eder
Verständnisbrückenbauer Lernenlernen

Neues aus der Surgite!Coaching Akademie SCA

Surgite! Comic Malbuch – Dein Gehirn hat Superkräfte

Und weil gute Führung auch immer bei der eigenen Entwicklung beginnt, bietet die Surgite Coaching Akademie jetzt ein einzigartiges Angebot für junge Menschen und Lernbegeisterte:

Das Surgite! Comic Malbuch macht Neurowissenschaft spielerisch erlebbar.
Mit Captain Cortex und Frau Amygdala lernen Jugendliche, wie das Gehirn Stress verarbeitet, wie Motivation entsteht und wie Selbstführung gelingt.

Ideal für Jugendliche ab 11 Jahren, für Eltern, Lehrkräfte und Coaches.

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Mit Figuren wie Captain Cortex und Frau Amygdala erleben Jugendliche, wie Denken, Lernen und Emotion im Gehirn zusammenhängen – und wie man auch mit Stress konstruktiv umgehen kann.

Ideal für Eltern, Pädagog:innen und Coaches, die jungen Menschen einen emotional-intelligenten Umgang mit sich selbst ermöglichen wollen.

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Surgite! Coaching Akademie SCA: PISA 2026: Warum wir unseren Kindern beibringen müssen, wie ihr Gehirn lernt.

Die Zahlen liegen jetzt auf dem Tisch, und sie sind ernüchternd.

In der PISA-Studie 2026 erreichen 15-Jährige aus Deutschland in Naturwissenschaften 486 Punkte, im Lesen 465 Punkte und in Mathematik 464 Punkte.

Das sind die schwächsten Werte, die seit Beginn der PISA-Erhebungen vor 25 Jahren je gemessen wurden, schlechter noch als beim ersten „PISA-Schock“ damals. Rund ein Fünftel der Jugendlichen verfügt in keinem der drei Testbereiche über ausreichende Basiskompetenzen.

Besonders alarmierend: Der Zusammenhang zwischen sozioökonomischer Herkunft und Bildungserfolg ist so stark wie nie zuvor.

Nur 2 Prozent der Kinder aus benachteiligten Familien erreichen hohe Kompetenzstufen, bei privilegierten Familien sind es rund 25 Prozent. Bildungsforscher Samuel Greiff von der TUM spricht von einem eindeutigen Abwärtstrend über das gesamte letzte Jahrzehnt.

Jetzt folgt das, was nach jeder PISA-Studie folgt: der Ruf nach Reformen. Mehr Stunden, bessere Lehrpläne, digitale Endgeräte, kleinere Klassen. Alles nicht falsch. Aber alles setzt an der Oberfläche an, nicht an der Wurzel.

## Die Frage, die niemand stellt

Wir bringen Kindern seit Jahrzehnten bei, was sie lernen sollen: Bruchrechnung, Rechtschreibung, die Photosynthese. Aber wir bringen ihnen nicht bei, wie Lernen im eigenen Kopf überhaupt funktioniert. Ein Kind sitzt fünf Stunden am Tag in der Schule und weiß nicht, warum es sich vor der Matheklausur die Hände nicht mehr richtig bewegen kann, warum es abends alles im Kopf hat und am nächsten Morgen wie leergefegt vor dem Blatt sitzt, warum manche Klassenkameraden scheinbar mühelos behalten, was für einen selbst nach drei Wiederholungen nicht sitzen will.

Diese Kinder lernen nicht zu wenig. Sie lernen ohne zu wissen, wie ihr eigenes Werkzeug funktioniert.

## Was Gehirnforschung als Schulfach leisten könnte

Ich schlage vor: Gehirnforschung als eigenständiges Fach ab Klasse 5, verpflichtend an Gymnasien und Realschulen. Nicht als Wahlfach, nicht als Projekttag, sondern regulär im Stundenplan, mit derselben Selbstverständlichkeit wie Biologie oder Physik.

Drei Dinge würde dieses Fach vermitteln:

**Wie das Gehirn beim Lernen arbeitet.

** Was passiert biochemisch, wenn Dopamin, Cortisol oder Adrenalin ausgeschüttet werden. Warum das Gehirn neue Informationen leichter aufnimmt, wenn sie an Bestehendes andocken können. Warum Wiederholung in Abständen wirksamer ist als stundenlanges Pauken am Vorabend. Das ist keine akademische Spielerei, das ist angewandte Neurowissenschaft, die jedes Kind sofort im eigenen Alltag nutzen kann.

**Wie Prüfungsangst entsteht und wie man sie auflöst.

** Prüfungsangst ist keine Charakterschwäche, sie ist eine neurobiologisch erklärbare Stressreaktion. Der Körper schaltet in einen Alarmzustand, das limbische System übernimmt, der präfrontale Kortex, der eigentlich für logisches Denken und Abrufen von Wissen zuständig ist, wird heruntergefahren. Ein Kind, das versteht, warum ihm in der Klausur plötzlich „nichts mehr einfällt“, kann diesen Mechanismus gezielt regulieren, statt sich Jahr für Jahr für eigenes vermeintliches Versagen zu schämen.

**Wie man mit dem eigenen Nervensystem arbeitet statt gegen es.** Orientierung im eigenen Körper, kleine wirksame Schritte statt Überforderung, das Verstehen der eigenen emotionalen Reaktionen. Wer diese Grundlagen früh lernt, trägt sie ein Leben lang bei sich, weit über die Schulzeit hinaus.

## Warum das mehr ist als eine gute Idee

Die PISA-Zahlen zeigen ein System, das seit zehn Jahren schwächer wird, trotz aller bisherigen Reformversuche. Das spricht dafür, dass wir nicht nur an den Lehrplänen drehen müssen, sondern an einer fehlenden Grundlage darunter: dem Wissen darüber, wie Lernen selbst funktioniert. Ökonom Ludger Wößmann vom ifo-Institut hat errechnet, welchen volkswirtschaftlichen Effekt bessere Bildungsleistungen über Jahrzehnte haben können. Doch bessere Leistungen entstehen nicht allein durch mehr Stoff, sondern durch Kinder, die verstehen, wie sie sich Stoff überhaupt aneignen.

Gerade der enge Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg, den PISA 2026 so deutlich zeigt, spricht zusätzlich dafür. Wissen über die eigene Selbstregulation, über Lernstrategien und Stressbewältigung ist heute oft eine Frage des Elternhauses, wer es sich leisten kann oder wessen Eltern selbst darüber Bescheid wissen, gibt es weiter. Ein Schulfach würde dieses Wissen für alle Kinder gleichermaßen zugänglich machen, unabhängig vom Geldbeutel oder Bildungsgrad der Eltern.

## Ein Fach, kein Add-on

Man könnte einwenden, das gehöre doch längst in Biologie oder Ethik. Genau das ist das Problem. Wenn ein Thema überall ein bisschen mitläuft, findet es nirgends wirklich statt. Gehirnforschung als eigenes Fach würde bedeuten: eigene Stunden, eigene Lehrkräfte mit entsprechender Fortbildung, ein Curriculum, das von Klasse 5 bis zum Abschluss mitwächst, von den Grundlagen bis zu echten Selbstregulationskompetenzen in der Oberstufe, wenn der Druck durch Abschlussprüfungen am größten ist.

Die aktuelle PISA-Studie liefert den Anlass, aber die eigentliche Begründung liegt tiefer: Wir erwarten von jungen Menschen Höchstleistungen mit einem Werkzeug, dessen Funktionsweise wir ihnen nie erklärt haben. Das zu ändern, kostet keine zusätzlichen Milliarden für neue Gebäude oder Geräte. Es kostet den Mut, ein Fach im Stundenplan zu verankern, das jungen Menschen genau das gibt, was sie in einer immer komplexeren Welt am dringendsten brauchen: das Verständnis für ihr eigenes Gehirn.

Ein erster Schritt, den es schon gibt

Bis ein solches Schulfach tatsächlich in den Lehrplänen ankommt, müssen Kinder und Jugendliche nicht warten. Für die Altersgruppe von 11 bis 15 Jahren gibt es bereits das Surgite! Comic Malbuch, das genau an diesem Punkt ansetzt:

Es erklärt kindgerecht, was im Gehirn passiert, wenn Stress und Prüfungsangst die Kontrolle übernehmen, und wie man sich diese Kontrolle zurückholen kann. Zum Lesen, Verstehen und Ausmalen, nach dem Prinzip, dass Wissen über das eigene Gehirn nicht abstrakt bleiben muss, sondern sich greifbar und mit eigenen Händen erarbeiten lässt. Es ersetzt kein Schulfach, aber es zeigt, dass ein solcher Zugang funktioniert und heute schon möglich ist.

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Rochus-Marian Eder
Verständnisbrückenbauer stressmanagement

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Surgite! Comic Malbuch – Dein Gehirn hat Superkräfte

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Surgite! Coaching Akademie SCA: Surgite News: „: Work-Life-Balance & Teamklima.“

Wenn der Ärger im Büro bis nach Hause reicht.

Als Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement erfahre ich regelmäßig Neues aus dem Bereich der Gehirnforschung und baue diese auch in mein Coaching-Programm Stressmanagement fürs Hirn ein.

Diese Neuigkeiten möchte ich gerne mit Ihnen teilen.

Denn Bildung geht uns alle an. Vor allem wenn es um unser Gehirn geht.

Wer sein Gehirn versteht und richtig anspricht, lernt deutlich effizienter und nachhaltiger = Gehirngerechtes Lernen

Gehirn-gerecht sind also Lern- und Lehr-Methoden, welche der natürlichen Arbeitsweise des Gehirns entsprechen.

Erfahren Sie mehr über die vielfältigen Angebote von Surgite!Coaching und der Surgite!Coaching Akademie SCA auf unserer Webseite surgite-coaching.de.

Wenn der Ärger im Büro bis nach Hause reicht — was die Forschung zeigt und was das Nervensystem damit zu tun hat.

Fast ein Drittel aller Berufstätigen bringt Job und Privatleben nicht mehr in Einklang. Das ist kein persönliches Versagen — das ist ein systemisches Signal. Und eine aktuelle Studie der Rīga Stradiņš University (Lettland) und der University of Salford (Vereinigtes Königreich) zeigt, was dahinter steckt.

Was die Studie untersucht hat:

Fast 2.500 berufstätige Menschen wurden befragt — nicht nur zu Arbeitszeiten oder Stress, sondern auch zum Klima an ihrem Arbeitsplatz. Wie häufig erleben Sie Konflikte mit Kolleginnen und Kollegen? Rivalität? Mobbing? Belästigung? Und wie wirkt sich das auf ihr Leben nach dem Feierabend aus?

Zentrale Ergebnisse der Studie

Die Ergebnisse sind eindeutig — und neurobiologisch gut erklärbar.

Was die Forschung zeigt

Am engsten hing der Verlust der Work-Life-Balance mit sexueller Belästigung zusammen, gefolgt von psychischer Gewalt und Mobbing — und dann von ganz alltäglichen zwischenmenschlichen Konflikten am Arbeitsplatz.

Das Entscheidende: Wer solche Erfahrungen macht, hat ein deutlich höheres Risiko, seine Balance zu verlieren — selbst wenn Arbeitszeit und Position vergleichbar sind. Ein schwieriges Klima im Job wirkt also weit über den Feierabend hinaus.

Mehr zur Studie:

Neurowissenschaftliche Einordnung:

Unser Nervensystem unterscheidet nicht zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Was tagsüber erlebt wird — Bedrohung, Erniedrigung, chronischer Konflikt — aktiviert das Stresssystem. Cortisol und Adrenalin bleiben erhöht, auch wenn der Laptop zugeklappt ist.

Das limbische System speichert belastende Erfahrungen als Warnsignale. Der präfrontale Kortex — zuständig für Planung, Erholung und bewusstes Abschalten — gerät unter Dauerdruck in den Hintergrund. Erholung wird so neurobiologisch erschwert, manchmal sogar unmöglich.

Kurz gesagt: Wer im Job unter Druck steht, durch Konflikte, Mobbing oder Grenzüberschreitungen, bringt diesen Druck nach Hause — nicht aus Schwäche, sondern weil das Nervensystem so gebaut ist.

Was das für Unternehmen bedeutet?

Die Studie macht deutlich: Wer die Work-Life-Balance seiner Mitarbeitenden ernst nimmt, kommt am Umgang mit Konflikten und Grenzüberschreitungen im Team nicht vorbei. Flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Angebote allein lösen das Problem nicht — wenn das Klima im Team belastend bleibt.

Für Führungskräfte bedeutet das konkret:

Ein respektvolles Miteinander ist keine Soft-Skill-Kür — es ist eine Grundvoraussetzung für Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Konflikte früh ansprechen schützt nicht nur Einzelne, sondern das gesamte Team. Mobbing und psychische Grenzüberschreitungen sind keine Privatsache — sie sind ein unternehmerisches Risiko.

Von der Erkenntnis zur Umsetzung – mit Surgite! NEMO

Mit Surgite! NEMO – Neuroeffizienz für Mensch und Organisationen trainieren Führungskräfte genau diese Fähigkeiten:

Im Surgite!-Anti-Mobbing-Coaching begleite ich Menschen, die genau diese Erfahrungen gemacht haben — und Unternehmen, die verstehen wollen, wie sie ihr Teamklima nachhaltig verbessern.

Die Studie bestätigt, was ich in meiner Coaching-Praxis täglich erlebe: Der Ärger im Büro hört nicht um 17 Uhr auf. Er reist mit — ins Auto, nach Hause, ins Bett. Und er kostet Energie, die für das eigentliche Leben fehlt.

Der erste Schritt zur Veränderung ist das Benennen. Was im Team passiert, hat einen Namen. Und was einen Namen hat, kann angegangen werden.

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Neues aus der Surgite Coaching Akademie

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Herzliche Grüße
Rochus-Marian Eder
Verständnisbrückenbauer stressmanagement

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