Wenn das Denken stiller wird – Weihnachtsgedanken aus der Gehirnforschung
Es gibt Zeiten im Jahr, in denen unser Gehirn eine andere Sprache spricht.
Nicht die Sprache der To-do-Listen, nicht die der Entscheidungen unter Zeitdruck, nicht die der permanenten Reize.
Weihnachten gehört zu diesen Zeiten.
Wenn das Jahr zur Ruhe kommt, dürfen auch unsere Gedanken langsamer werden. Und genau dann geschieht etwas Besonderes: Wir beginnen wieder zu verstehen, statt nur zu funktionieren.
Unser Gehirn braucht keine Dauerleistung
Das menschliche Gehirn ist kein Hochleistungsmotor, der rund um die Uhr auf Vollgas laufen muss. Es ist ein fein abgestimmtes System, das Pausen genauso braucht wie Aktivität, Stille genauso wie Reize.
Viele Menschen – privat wie in Unternehmen – leben jedoch in einem Zustand permanenter Überforderung. Stress wird zum Normalzustand, innere Unruhe zum ständigen Begleiter.
Dabei zeigt die moderne Gehirnforschung sehr klar: Erkenntnis, Lernen und echte Veränderung entstehen nicht im Dauerstress, sondern in Momenten der bewussten Entlastung.
Weihnachten als Einladung zur inneren Ordnung
Die Weihnachtszeit ist eine Einladung. Nicht zur Perfektion. Nicht zum „noch mehr“.
Sondern zur Rückbesinnung.
Was hat mein Denken in diesem Jahr geprägt? Welche Gedanken haben mir Kraft gegeben – und welche haben mich erschöpft?
Unser Gehirn speichert nicht nur Wissen, sondern Erfahrungen, Emotionen und Bewertungen. Es lohnt sich, ihm zuzuhören.
Denn wer beginnt, sein eigenes Denken zu verstehen, gewinnt etwas sehr Wertvolles zurück: innere Klarheit.
Transformation beginnt leise
Transformation ist kein lauter Umbruch. Sie beginnt still.
In dem Moment, in dem wir aufhören, gegen uns selbst zu arbeiten. In dem Moment, in dem Wissen zu Bewusstsein wird.
Das ist es, was mich an der Gehirnforschung bis heute fasziniert: Sie zeigt uns, dass Veränderung möglich ist – ohne Druck, ohne Härte, ohne Selbstoptimierungswahn.
Sondern durch Verstehen.
Mein Weihnachtswunsch an Sie
Ich wünsche Ihnen in diesen Tagen kein schnelleres Denken, sondern ein klareres.
Ich wünsche Ihnen Pausen, in denen Ihr Gehirn ordnen darf, was das Jahr hinterlassen hat.
Und ich wünsche Ihnen ein neues Jahr, in dem Wissen nicht nur angesammelt, sondern gelebt wird – für mehr Menschlichkeit, mehr Gelassenheit und bessere Entscheidungen.
Denn ein Gehirn, das verstanden wird, kann uns tragen. Im Leben. Im Beruf. Und im Menschsein.
In diesem Sinne: Frohe, stille und erkenntnisreiche Weihnachten.
Wie Sie Ihr Gehirn vor digitaler Überlast schützen – und warum KI dabei helfen kann.
Als Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement erfahre ich regelmäßig Neues aus dem Bereich der Gehirnforschung und baue diese auch in mein Coaching-Programm Stressmanagement fürs Hirn ein.
Diese Neuigkeiten möchte ich gerne mit Ihnen teilen.
Denn Bildung geht uns alle an. Vor allem wenn es um unser Gehirn geht.
Wer sein Gehirn versteht und richtig anspricht, lernt deutlich effizienter und nachhaltiger = Gehirngerechtes Lernen
Gehirn-gerecht sind also Lern- und Lehr-Methoden, welche der natürlichen Arbeitsweise des Gehirns entsprechen.
Neurobiologische Klarheit in einer überreizten Arbeitswelt
Unsere Arbeitswelt ist schneller, vernetzter und informationsreicher als je zuvor. Permanente Benachrichtigungen, parallele Kommunikationskanäle und der ständige Wechsel zwischen Aufgaben fordern unser Gehirn in einer Weise, für die es neurobiologisch nicht gemacht ist.
Nicht die Technik entscheidet darüber, wie leistungsfähig wir bleiben – sondern unser Gehirn.
Was neurobiologisch bei digitaler Dauerbelastung passiert.
Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass häufige digitale Unterbrechungen das sogenannte LC-NE-System (locus coeruleus–noradrenerges System) dauerhaft aktivieren. Kurzfristig erhöht das die Wachheit – langfristig jedoch sinken Präzision, Konzentrationsfähigkeit und mentale Ausdauer.
Hinzu kommt: Multitasking schwächt die funktionelle Kopplung zwischen präfrontalem Kortex und Hippocampus. Informationen werden zwar aufgenommen, aber schlechter verarbeitet und erinnert. Mehr Input führt paradoxerweise zu weniger nachhaltigem Lernen.
Gerade für Trainerinnen und Trainer, Coaches, Beraterinnen und Berater – also für Menschen, deren Arbeit auf Wahrnehmung, Beziehung und Entscheidungsfähigkeit beruht – ist das hochrelevant.
Wenn digitale Reize die eigene Präsenz untergraben
In meiner Arbeit erlebe ich häufig, dass Fachkräfte zwar „funktionieren“, sich innerlich jedoch zunehmend erschöpft fühlen. Ein typisches Beispiel: Eine erfahrene Beraterin berichtete, dass sie während Online-Sessions parallel E-Mails sichtete. Inhaltlich war alles präsent – doch das feine Gespür für Zwischentöne ging verloren. Erst nach dem bewussten Reduzieren digitaler Reize nahm sie ihre eigene Präsenz wieder deutlich wahr, ebenso die Resonanz ihrer Klientinnen und Klienten.
Das Gehirn braucht Rhythmus, Fokus und Pausen, um leistungsfähig zu bleiben.
Wie KI entlasten kann – wenn sie richtig eingesetzt wird
Künstliche Intelligenz kann genau hier sinnvoll unterstützen: Nicht als zusätzlicher Reiz, sondern als Entlastungsinstrument. Richtig eingesetzt übernimmt KI Routinen, strukturiert Informationen und schafft Raum für das, was menschlich nicht automatisierbar ist: Einordnung, Beziehung, Entscheidung.
Doch genau hier liegt auch die Herausforderung: Wer KI nutzt, ohne ihre Arbeitsweise zu verstehen, riskiert neue Überlastung statt Entlastung.
Orientierung statt Überforderung: Warum Kompetenz entscheidend wird
Mit dem EU-AI-Act wird der professionelle Einsatz von KI erstmals verbindlich geregelt. Gefordert sind Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und Kompetenz. Nicht Technik steht im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, KI sinnvoll und verantwortungsvoll in bestehende Arbeitsprozesse einzubetten.
Genau diese Einordnung vermittelt das kostenlose 30-minütige Impuls-Webinar der AFNB.
Kostenloses Impuls-Webinar: Klarheit über KI, Gehirn & Verantwortung
Im Webinar erfahren Sie unter anderem:
wie KI tatsächlich arbeitet – ohne Hype und ohne Technikzwang
warum neurobiologische Prinzipien für den KI-Einsatz entscheidend sind
wie der EU-AI-Act Ihren professionellen Umgang mit KI beeinflusst
wie Sie KI nutzen können, um Denken, Entscheidungen und Präsenz zu stärken – nicht zu schwächen
Für alle, die sich im Anschluss intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten: Der vergünstigte Einführungspreis für das staatlich geprüfte AICA-Zertifikatsprogramm („Certified AI Transformation Expert“) gilt nur noch bis Ende dieses Monats. Entscheidend ist das Anmeldedatum – der Startzeitpunkt kann flexibel gewählt werden.
Fazit
Digitale Klarheit ist kein Verzicht, sondern ein neurobiologischer Produktivitätshebel. Wer sein Gehirn schützt, arbeitet präsenter, wirksamer und langfristig gesünder. KI kann dabei unterstützen – wenn wir sie verstehen, einordnen und bewusst einsetzen
Reflexionsfragen für Sie
Reflexion: Digitale Reize & mentale Klarheit
Welche digitalen Unterbrechungen kosten Sie im Arbeitsalltag am meisten Energie, ohne echten Mehrwert zu liefern?
In welchen Situationen reagieren Sie schneller, als Sie bewusst entscheiden möchten?
Woran merken Sie, dass Ihre Aufmerksamkeit „zersplittert“ ist?
Welche Aufgaben erfordern Ihre volle Präsenz – und wie schützen Sie diese bewusst?
Wo könnten Sie digitale Reize reduzieren, ohne an Leistungsfähigkeit zu verlieren?
Reflexionsfragen zum KI-Einsatz
In welchen Bereichen nutzen Sie KI zur Entlastung – und wo erzeugt sie eher zusätzlichen Druck?
Verstehen Sie die Arbeitsweise der eingesetzten KI-Systeme ausreichend, um deren Ergebnisse einzuordnen?
Welche Entscheidungen möchten Sie bewusst nicht an KI delegieren?
Wo könnte KI Ihnen Raum für Denken, Beziehung und Qualität schaffen?
Vertiefende Reflexionsfragen für Trainer, Coaches & Führungskräfte
Welche neurobiologischen Fähigkeiten (Zuhören, Mustererkennung, Intuition) sind zentral für Ihre Arbeit?
Wie wirken digitale Dauerreize auf genau diese Fähigkeiten?
Welche Verantwortung tragen Sie für den bewussten Umgang mit KI – bei sich selbst und bei anderen?
Wo benötigen Sie mehr Orientierung, um KI fachlich, rechtssicher und menschlich einzusetzen?
Abschlussfrage
Welche digitale Gewohnheit würden Sie verändern, wenn Sie Ihrem Gehirn heute bewusst mehr Klarheit schenken wollten?
Weiterkommen mit AICA – sicher, professionell, gesetzeskonform
Wenn Sie KI nicht nur kreativ, sondern auch rechtssicher, menschlich und professionell nutzen möchten, empfehle ich das staatlich geprüfte AICA-Zertifikatsprogramm der AFNB GmbH. Ich absolviere diese Ausbildung selbst aktuell (Kapitel 2) und kann sie uneingeschränkt empfehlen.
Surgite! Comic Malbuch – Dein Gehirn hat Superkräfte
Und weil gute Führung auch immer bei der eigenen Entwicklung beginnt, bietet die Surgite Coaching Akademie jetzt ein einzigartiges Angebot für junge Menschen und Lernbegeisterte:
Das Surgite! Comic Malbuch macht Neurowissenschaft spielerisch erlebbar. Mit Captain Cortex und Frau Amygdala lernen Jugendliche, wie das Gehirn Stress verarbeitet, wie Motivation entsteht und wie Selbstführung gelingt.
Ideal für Jugendliche ab 12 Jahren, für Eltern, Lehrkräfte und Coaches.
Mit Figuren wie Captain Cortex und Frau Amygdala erleben Jugendliche, wie Denken, Lernen und Emotion im Gehirn zusammenhängen – und wie man auch mit Stress konstruktiv umgehen kann.
Ideal für Eltern, Pädagog:innen und Coaches, die jungen Menschen einen emotional-intelligenten Umgang mit sich selbst ermöglichen wollen.
Homeoffice macht zufrieden – aber nicht konfliktfrei.
Als Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement erfahre ich regelmäßig Neues aus dem Bereich der Gehirnforschung und baue diese auch in mein Coaching-Programm Stressmanagement fürs Hirn ein.
Diese Neuigkeiten möchte ich gerne mit Ihnen teilen.
Denn Bildung geht uns alle an. Vor allem wenn es um unser Gehirn geht.
Wer sein Gehirn versteht und richtig anspricht, lernt deutlich effizienter und nachhaltiger = Gehirngerechtes Lernen
Gehirn-gerecht sind also Lern- und Lehr-Methoden, welche der natürlichen Arbeitsweise des Gehirns entsprechen.
Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben. Viele Unternehmen diskutieren noch über Rückkehrpflichten, hybride Modelle oder neue Präsenzkulturen – doch die Wissenschaft liefert nun klare Hinweise:
> Homeoffice steigert Arbeitszufriedenheit und Work-Life-Balance. > Hybride Modelle sind nicht automatisch „besser“. > Geschlechtsspezifische Unterschiede sind geringer als erwartet.
Doch während diese Ergebnisse positiv klingen, zeigen meine Arbeit als Wirtschaftsmediatorin und die neurowissenschaftliche Perspektive eine andere Seite:
Das Homeoffice macht zufriedener – aber gleichzeitig Konflikte unsichtbarer.
Und genau hier beginnt die eigentliche Herausforderung moderner Zusammenarbeit.
Was die Studie untersucht hat:
In einem internationalen Dienstleistungsunternehmen wurden Beschäftigte verglichen, die:
ausschließlich im Homeoffice arbeiteten
hybrid arbeiteten
oder ganz im Büro blieben.
Untersucht wurden: ✔ Arbeitszufriedenheit ✔ Work-Life-Balance ✔ Präferenzen für zukünftige Arbeitsmodelle ✔ mögliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern
Das Ergebnis ist überraschend klar:
Homeoffice-Mitarbeitende berichten durchgängig hohe oder sogar höhere Zufriedenheit als Büro- oder Hybridteams.
Was dabei oft übersehen wird: „Stille Konflikte“ nehmen zu.
Auch wenn die Zufriedenheit steigt, zeigt der Alltag vieler Organisationen:
Im Homeoffice fehlen dem Gehirn essenzielle Informationen: Mikrogesten, Tonlage, Körpersprache, spontane Impulse – all das, was unsere „zwischenmenschliche Navigation“ unterstützt.
Neurowissenschaftlich bedeutet das:
Frau Amygdala arbeitet auf Hochtouren.
Sie interpretiert schneller negativ, wenn wichtige soziale Signale fehlen.
Herr Präfrontaler Cortex (PFC) wird weniger aktiviert.
Er wäre zuständig für Perspektivwechsel, Empathie und klare Kommunikation.
Folge: Homeoffice-Konflikte machen weniger Lärm – aber mehr Schaden.
Die drei größten Konfliktrisiken im Homeoffice
1. Digitale Missverständnisse
Chats & Mails sind der ideale Nährboden für Fehlinterpretationen.
2. „Unsichtbare Erwartungen“
Wer ist erreichbar? Wer entscheidet? Wer hat Priorität?
3. Emotionale Verzerrungen
Je weniger soziale Information, desto aktiver die Amygdala.
Lassen Sie KI bewusst extreme, widersprüchliche oder überzeichnete Varianten erzeugen.
Nutzen Sie jede „falsche“ Antwort als Ausgangspunkt für die Frage: „Welche Perspektive habe ich bisher übersehen?“
Erzeugen Sie KI-Schleifen: zuerst generieren → dann manuell verzerren → dann erneut generieren lassen.
Stellen Sie der Irritation 3–5 neue Fragen – nicht der vermeintlichen Lösung.
Beschreiben Sie Ihr Thema zunächst in Ihrer eigenen Struktur, bevor Sie KI einbeziehen. Je mehr „Reibung“, desto größer das kreative Potenzial.
Ein Coach schilderte eindrucksvoll, wie zwei völlig unbrauchbare KI-Vorschläge zu einem Durchbruch führten – nicht, weil die KI richtig lag, sondern weil sie Denkpfade eröffnete, die er selbst nie eingeschlagen hätte.
AICA – Die zertifizierte KI-Kompetenz für moderne Unternehmen
Die Konfliktwelt verändert sich – und mit ihr die technologischen Rahmenbedingungen. Viele Organisationen stehen derzeit vor einer doppelten Herausforderung:
✔ Zusammenarbeit in digitalen & hybriden Strukturen gestalten ✔ gleichzeitig den EU AI Act gesetzeskonform umsetzen
Um Unternehmen dabei sicher und professionell zu unterstützen, bildet die AFNB GmbH seit Kurzem zertifizierte AI Transformation Experts aus.
Ich selbst durchlaufe diese Ausbildung aktuell (Kapitel 2) und kann sie – auf Basis meiner 8-jährigen Mitgliedschaft in der AFNB – ohne Einschränkung empfehlen.
Weiterkommen mit AICA – sicher, menschlich, gesetzeskonform
Wenn Sie KI nicht nur kreativ, sondern auch rechtskonform, verantwortungsvoll und gehirngerecht in Ihrem Unternehmen einsetzen möchten, bietet AICA einen exzellenten Rahmen:
Surgite! Comic Malbuch – Dein Gehirn hat Superkräfte
Und weil gute Führung auch immer bei der eigenen Entwicklung beginnt, bietet die Surgite Coaching Akademie jetzt ein einzigartiges Angebot für junge Menschen und Lernbegeisterte:
Das Surgite! Comic Malbuch macht Neurowissenschaft spielerisch erlebbar. Mit Captain Cortex und Frau Amygdala lernen Jugendliche, wie das Gehirn Stress verarbeitet, wie Motivation entsteht und wie Selbstführung gelingt.
Ideal für Jugendliche ab 12 Jahren, für Eltern, Lehrkräfte und Coaches.
Mit Figuren wie Captain Cortex und Frau Amygdala erleben Jugendliche, wie Denken, Lernen und Emotion im Gehirn zusammenhängen – und wie man auch mit Stress konstruktiv umgehen kann.
Ideal für Eltern, Pädagog:innen und Coaches, die jungen Menschen einen emotional-intelligenten Umgang mit sich selbst ermöglichen wollen.